Eine Verteidigung der Rechte der Frau - Cover
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ISBN/EAN: 978-3-11-914848-1
Einband: Paperback
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Originaltitel:
Eine Verteidigung der Rechte der Frau: Mit kritischen Bemerkungen über politische u. moralische Gegenstände
Herausgeber:
Friederike Wapler
Auflage:
1. Auflage 2029
Sprache:
Deutsch
Umfang:
320 S.

Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin


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Eine Verteidigung der Rechte der Frau

Bibliothek der Philosophinnen 2

24,95 €

Noch nicht lieferbar

Artikel erscheint am 14.10.2028

Beschreibung

Mary Wollstonecrafts Streitschrift Eine Verteidigung der Rechte der Frauen aus dem Jahr 1792 repräsentiert eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit den Theorien des Gesellschaftsvertrags von John Locke und Jean-Jacques Rousseau. Die Autodidaktin Wollstonecraft analysiert scharfsinnig, wie es diesen Theoretikern gelingt, einerseits natürliche Gleichheitsrechte aller Menschen zu postulieren, gleichzeitig aber diese Rechte allen Frauen sogleich wieder abzusprechen. Als eine der ersten Philosophinnen überhaupt kritisiert sie die Annahme, Frauen seien Männern aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften an Intellekt und politischer Kompetenz unterlegen. Doch legt sie nicht nur Leerstellen und Widersprüche in der Argumentation der Theoretiker des Gesellschaftsvertrags offen, sondern formuliert weitsichtige Forderungen nach gleicher Bildung und politischer Repräsentation für Frauen. Zu ihren Lebzeiten war Wollstonecraft eine bekannte und viel diskutierte Schriftstellerin. Ihre Werke wurden in hohen Auflagen verbreitet und in viele Sprachen - auch ins Deutsche - übersetzt. In der Rechts- und Staatsphilosophie wird die Bedeutung ihrer Schriften bis heute unterschätzt. Die nun vorgelegte Neuausgabe ihrer Verteidigung der Rechte der Frau in der Übersetzung der deutschen Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim aus dem Jahr 1899 lädt zur Neu- und Wiederentdeckung dieser bedeutenden Philosophin des 18. Jahrhunderts ein.

Über Mary Wollstonecraft

Friederike Wapler, University of Mainz, Germany.